Die Hafenfeste haben ihren Ursprung in den Wurzeln von Blankenberge, nämlich der Fischerei. Da der Hafen für die neueren und größeren Fischereifahrzeuge nicht mehr geeignet war, war die Fischereiflotte gezwungen, nach Zeebrugge umzuziehen. Die Fischergemeinde blieb natürlich in Blankenberge; die Fischerei wurde zur Folklore.
Bei den Feierlichkeiten tragen die teilnehmenden Folkloregruppen noch immer die typische Kleidung aus der Zeit Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Die Fischer mit ihren blauen Matrosenhosen, einem Bazeron oder Pullover, einem Halstuch und einer Fischermütze. Die Fischerinnen in einem roten Rock mit einer Schürze vor dem Rock. Eine Bluse mit einem Schal über den Schultern und der typische weiße Hut, ein Puupemutset. Am Fischerbogen, dem Eingang zum Hafenfest, befinden sich mehrere Stände der jeweiligen Fischervereine De Vrye Visscherye, Ebbe en Vloed, der Scutelieden, der Volkstanzgruppe De Noordzeedansers, der Fischbäcker VONA, der Fischerfanfare De Bremers und der Sea-Scouts.
Symbolisch für die Folklore sind auch die Badekarren. Diese typischen Cabines Mobiles, die schon vor 1850 an unserem Strand zu sehen waren, werden an verschiedenen Stellen im Hafen aufgestellt und kündigen das Festprogramm an.
