Raoul Servais: Nicht in den Krieg ist ein eindringliches Plädoyer gegen Krieg und Gleichgültigkeit. In einer Welt, in der Konflikte und Polarisierung wieder zunehmen, klingt Servais Botschaft dringlicher denn je.
Raoul Servais (1928–2023), Filmemacher aus Ostende und Pionier des belgischen Animationsfilms, setzte seine Vorstellungskraft als Form des Widerstands ein. Nicht, um Heldentum zu verherrlichen, sondern um die Absurdität des Krieges und die Verletzlichkeit des Menschen aufzudecken. Für ihn war „Nicht in den Krieg kein Slogan, sondern eine Lebenseinstellung: ein Aufruf zu Empathie und Menschlichkeit.
International wurde sein Werk für seine künstlerische Innovation und seine einzigartige Bildsprache gelobt, die zwischen magischem Realismus, Satire und scharfer Gesellschaftskritik balanciert. 1979 gewann er als erster Belgier überhaupt die Goldene Palme in Cannes mit Harpya. Als Gründer des Animationsstudiums an der KASK in Gent inspirierte er Generationen von Filmemachern, auch weit über die Landesgrenzen hinaus.
Die Ausstellung zeigt Original-Animationszellen, Skizzen und Archivmaterial; sie präsentiert fünf Kurzfilme in voller Länge und zeigt ein exklusives Interview mit Servais, das während der Produktion des Dokumentarfilms SERVAIS von Rudy Pinceel aufgenommen wurde.
Eine einzigartige Gelegenheit, sein visionäres, humanistisches Universum zu entdecken.
Wann
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abFr 5 Juni 2026
bis So 8 November 2026
- Montag
- Geschlossen
- Dienstag
- Geschlossen
- Mittwoch
- ab 14:00 bis 17:00
- Donnerstag
- ab 14:00 bis 17:00
- Freitag
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